Therapie

Was kann Musik?

Musik kann uns in besondere Stimmungen und Schwingungen versetzen.
Musik entspannt oder belebt uns, wenn wir zuhören oder selbst musizieren.
Musik weckt in uns bewusste und unbewusste, angenehme und unangenehme Erinnerungen.
Musik ist fühlbar, sie löst körperliche Reaktionen sowie Empfindungen und Gedanken in uns aus.
Musik wirkt sich auf körperliche Parameter wie Blutdruck, Puls, Atmung und Hormonausschüttung aus.

Musik ist ein Ausdrucksmittel, mit dem man Inhalte direkt, nicht sprachlich gebunden mitteilen kann. Sie kann emotionale Inhalte und Botschaften übermitteln, Atmosphären schaffen und Befindlichkeiten aktualisieren. Das kann als Ausgangspunkt für die Bearbeitung konflikthafter Situationen dienen und Lösungswege öffnen.
Musik unterstützt die Kontaktaufnahme und macht Beziehungsgeschehen gestalt- und erfahrbar.

 

 

Was ist Musiktherapie?

In der Musiktherapie wird Musik gezielt genutzt, um psychisches und physisches Wohlbefinden wiederherzustellen, zu erhalten und zu fördern.

In der Musiktherapie haben sich viele verschiedene Richtungen entwickelt. Es ist daher schwierig, kurz und einheitlich zu erklären, was Musiktherapie ist und wie eine musiktherapeutische Sitzung abläuft. Abgesehen von den unterschiedlichen Richtungen muss jeder Klient und dessen Lebenssituation individuell betrachtet werden.
Grundsätzlich kann man aber sagen, dass sich die Musiktherapie in zwei Formen aufteilt. Die rezeptive bzw. regulative Musiktherapie und die aktive Musiktherapie.
Bei der rezeptiven/regulativen Musiktherapie geht es vorwiegend um das Musikhören bzw -fühlen. Es unterstützt die Selbstwahrnehmung und das In-Sich-Hinein-Hören. Hierbei ist es möglich, die Musik von Tonträgern abzuspielen oder vom Therapeuten spielen zu lassen. Wenn der Therapeut die Musik spielt, ist das Entstehen einer Beziehung möglich. Der Therapeut lässt durch das eigene Spiel einen Einblick in seine Gefühlswelt und Stimmung zu. Andererseits kann es den Patienten daran hindern, in sich hinein zu horchen.
Diese Art der Therapie kommt z.B. insbesondere für Frühgeborene, psychosomatische Störungen, komatöse Patienten oder die Sterbebegleitung in Frage.
Bei der aktiven Musiktherapie ist der Patient durch das Spielen eines Instruments, Singen, Tanzen oder Bewegung aktiv am Geschehen beteiligt. Die aktive Musiktherapie unterstützt die musikalisch-gestaltende Teilnahme des Klienten. Über die unterschiedlichen Töne, Klänge und Rhythmen kann das innere Erleben einen symbolischen oder einen konkreten Ausdruck in der Musik finden. Gehörtes und Erlebtes werden in einem anschließenden Gespräch therapeutisch bearbeitet.
Während einer Musiktherapie- Sitzung wechseln sich Phasen des Musizierens oder Musikhörens mit Phasen der Reflexion ab. Die Aufarbeitung und Reflexion ist je nach Klient und Situation sinnvoll, um das eben Erlebte bewusst zu machen und in die aktuelle Lebenssituation zu integrieren.
Für die Musiktherapie sind keinerlei musikalische Vorkenntnisse nötig. Das Spiel des Klienten ist intuitiv und spontan und spiegelt nur so seine Lebenssituation wieder.

Für wen eignet sich Musiktherapie?

Da in der Musiktherapie das gesprochene Wort nicht im Mittelpunkt steht, kann sie unabhängig vom Alter und geistiger sowie körperlicher Verfassung eingesetzt werden. Sie eignet sich deshalb für Kinder und Jugendliche, Erwachsene sowie ältere Menschen, die unter körperlichen und/oder seelischen Problemen oder Störungen leiden.

 

Mögliche Anwendungsgebiete

"Schreibabys"
Autismus
geistige und körperliche Behinderung
Sprachlosigkeit (z.B. Mutismus)
Verhaltensauffälligkeiten und Hyperaktivität bei Kindern
Essstörungen und Suchterkrankungen
Schlafstörungen, Unruhe- und Angstzustände, Angst- und Zwangsstörungen
Depressionen, Lustlosigkeit, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen
Migräne
chronische Schmerzen
psychosomatische Erkrankungen
Schlaganfall
Tinnitus und Hörsturz
Beziehungsprobleme und Integrationsschwierigkeiten
Krisen, Entscheidungsschwierigkeiten
Stress, Burn-Out
posttraumatische Belastungsstörung

Traumafolgestörungen
Demenz, Morbus Alzheimer
Trauerarbeit

Musiktherapie kann auch begleitend zu einer laufenden Psychotherapie eingesetzt werden.
Darüber hinaus spricht Musiktherapie aber auch diejenigen an, die sich und ihre schöpferische Kraft mal wieder anders erleben und neu entdecken wollen.
Auch für Unternehmen und Betriebe ist eine musiktherapeutische Sitzung zu empfehlen. Durch die Gruppentherapie kann herausgefunden werden, welche Stellung welcher Mitarbeiter im Team einnimmt und an möglichen Konflikten arbeiten.


 

Klangmassage

Klang ist das erste, das wir in unserem Leben wahrnehmen. Im Bauch hören wir etwa ab der 20.Schwangerschaftswoche den Herzschlag und die Stimme unserer Mutter und alle Geräusche der Umgebung. Das Gehör ist unser ältester Sinn. Er spricht daher unser ursprüngliches Vertrauen an.
Der Klang einer Klangschale erreicht uns zum einen über das Ohr und zum anderen über die Schwingungen, die als sanfte Vibrationen auf unserem Körper zu spüren sind.
Die Schwingungen breiten sich gleichmäßig im Körper aus, wie Wellen im Wasser, wenn man einen

Stein hineinwirft. Da unser Körper überwiegend aus Wasser besteht, breitet sich die Schwingung bis in die kleinste Zelle aus und massiert so sanft den ganzen Körper.
Der Klang und die sanfte Vibration helfen beim Loslassen und können eine tiefe Entspannung auslösen. Der Stoffwechsel wird angeregt und Schlackenstoffe können leichter gelöst werden.

Die Massage mit Klangschalen kann:

zur Tiefenentspannung führen
Verspannungen und Blockaden lösen
Herz und Nervensystem beruhigen
Blutdruck und Atmung regulieren
die Selbstheilungskräfte anregen
die Körperwahrnehmung fördern

und kann z.B. helfen bei:

Nervosität, Schlafstörungen und Angst
Stress und Burn-Out-Syndrom
Rückenschmerzen
Herz-Kreislaufbeschwerden
Verdauungsproblemen
Kopfschmerz und Migräne
Tinnitus
Trennungs- und Trauerbegleitung

Eine Klangmassage kann bei vielen körperlichen und seelischen Beschwerden eine gute Begleitung sein, ersetzt aber nicht die Behandlung oder Therapie beim Arzt oder Heilpraktiker!

Bei der Klangmassage werden mehrere Klangschalen auf oder neben den bekleideten Körper des Massierten gelegt und angeschlagen. Die Klänge werden hörbar, die sanften Vibrationen spürbar und können den Massierten in ein Gefühl körperlichen Wohlbefindens sinken lassen.


Klangmassage in der Schwangerschaft

kann als sanfte Begleitung vom 4. Schwangerschaftsmonat an bis zur Geburt und im Wochenbett zur Entspannung von Mama und Baby eingesetzt werden. Klangmassage ist ein sanfter Weg, viele schwangerschaftsbedingte Beschwerden (z.B Verspannungen im Rücken, Schlafstörungen) zu lindern, Stress zu reduzieren und Ängste zu regulieren.

Traumatherapie

Infos folgen in Kürze.

Kostenübernahme durch Krankenkassen:

Musik-, Klang- oder Traumatherapie werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen. Private Krankenversicherungen oder Zusatzversicherungen jedoch, erstatten, je nach Vertrag, in der Regel einen Großteil der Kosten (meist 80%) als Heilpraktikerleistung. Bitte informieren Sie sich  bei der jeweiligen Krankenkasse.

Kindern, Studenten und Arbeitslosen biete ich eine Ermäßigung von 15% auf mein Honorar an. Die Rechnungen sind innerhalb 14 Tagen an mich direkt zu begleichen, unabhängig davon, wann die Kasse das Geld zurückerstattet.

Kontakt

Christine Hoefs
Musik- und Klangtherapeutin
Traumatherapie
Praxis für Musiktherapie
Mühlenstr.12
17268 Templin
Tel: 0177/4632451
E-Mail:info@zwischentoenen.de

Über mich

Christine Hoefs
Ich bin, geboren in Berlin, in einem sehr musikalischen Umfeld aufgewachsen. Musik war immer ein Teil meines Alltags. Und so führte mich mein Weg, nicht immer ganz gerade zum Studium der Musiktherapie. Während des Studiums entwickelte sich mein Interesse an Klang- und Obertoninstrumenten sowie an rythmischen Elementen. Nach meiner ersten eigenen Schwangerschaft entstand die Arbeit mit Schwangeren, Müttern, Eltern, Babys und Kindern in berliner Hebammenpraxen. In den letzten zwei Jahren vertiefte ich mein Wissen um traumabedingte Folgestörungen und werde mich weiterhin in diese Richtung spezialisieren und fortbilden. Jetzt wohne ich mit meinem Mann und meinen zwei Kindern in der schönen Uckermark.
Ausbildungen
Wir werden gemeinsam die
Klänge des Meeres suchen, den Wind,
die Fußstapfen im Herbstlaub,
den Regen auf dem Wasser,
den Regen an den Fensterscheiben, 
und genau dann, wenn wir den Blitz sehen,
werden wir zählen: ein, zwei, drei,
vorsichtig,
bis zum
Donnerschlag

katalanisches Gedicht von Lourdes Huanqui
Deutsch: Jochen Weber
2001- 2004
Studium Musikwissenschaft und Erziehungswissenschaft TU-Berlin
2004- 2009
Studium Musiktherapie – Institut für Musiktherapie Berlin
(Diplom)
2011- 2012
Ausbildungen Klangmassage bei Christina Höhne
2012- 2013
Trommel-Lehrgang bei Ulrich Moritz und Klaus Staffa; Landesmusikakademie Berlin
2014
Heilpraktiker für Psychotherapie
2015- 2017
Ressourcenorientierte Traumatherapie, Arche Medica Berlin bei Vera Dreher
 
 

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